Feuerwehr und Rettungsdienste waren innerhalb weniger Minuten nach der Alarmierung mit einem Großaufgebot vor Ort. Dort stellte sich die Lage als nicht ganz so dramatisch dar, wie zunächst befürchtet.
Die Hausmeister der Schule in der Ernst-Reuter Straße hatten vorbildlich reagiert und das Schulgebäude bereits belüftet sowie weitgehend evakuiert.
Nach aktuellem Stand sind 19 Personen vermutlich durch absichtlich versprühtes Reizgas leicht verletzt worden, 13 wurden vorsorglich zur Behandlung in das Helmstedter Helios-Klinikum gebracht, die anderen nach Wolfsburg. Insgesamt waren kurzzeitig bis zu 80 Einsatzkräfte vor Ort, versorgten die Verletzten, sorgten für Betreuung der Schülerinnen und Schüler sowie kühle Getränke.
„Ich danke allen Einsatzkräften für die schnelle und professionelle Reaktion“ sagte Torsten Wendt, Erster Kreisrat und Leiter des Krisenstabs.
Hinweise auf einen oder mehrere Verursacher von außen gibt es derzeit nicht. Nach Angaben von Zeugen kommen der oder die möglichen Täter aus den Reihen der Schülerschaft. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Der Einsatz konnte am Nachmittag gegen 15:00 Uhr beendet werden.
Stand: 26.06.2025, 16:00Uhr
