Die Influenza ist eine durch Influenzaviren ausgelöste, saisonale häufig vorkommende akute Krankheit. Sie ist gekennzeichnet durch Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten, Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Gliederschmerzen bei einem plötzlich einsetzenden Krankheitsgefühl. Die Erkrankung kann jedoch auch ernst bis lebensbedrohlich verlaufen.
Die Grippewelle erreicht ihren Gipfel nach dem Jahreswechsel. Der Impfschutz tritt in der Regel nach 10-14 Tagen ein, sodass geplante Impfungen bis Mitte Dezember durchgeführt sein sollten.
In Deutschland werden selbst bei geringen Impfquoten schätzungsweise ca. 400.000 Influenzaerkrankungen pro Jahr bei Personen über 60 Jahren insbesondere schwere Verläufe verhindert.
Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Influenzaimpfung:
- für alle Personen ab 60 Jahre
- für alle Schwangeren ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft
- für alle Personen mit erhöhter Gefährdung durch eine Grunderkrankung (z. B. chronische Erkrankungen der Atmungsorgane, Herz-Kreislauferkrankungen, Leber oder Nierenkrankheiten, Diabetes u.a.)
- für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
- für medizinisches Personal
- für Personen in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr
- für pflegende Angehörige (bei betreuten Risikopersonen)
- für Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften
- für Personen mit regelmäßigem und direktem Kontakt zu Schweinen, Geflügel und Wildvögeln
In diesem Zusammenhang sollte neben der COVID-19 Impfung auch an die Pneumokokken- und RSV-Impfung gedacht werden. Bitte vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin bei ihrem Hausarzt. Oder Sie informieren sich über die „Lange Nacht des Impfens“ am 8.10.2025, eine bundesweite Impfaktion mit niederschwelligem, dezentralem Zugang zu Impfleistungen (https://lange-nacht-des-impfens.de/).

