Das Gymnasium mit mehr als 600 Schülerinnen und Schülern und 60 Lehrkräften soll im Schuljahr 2027 einen Erweiterungsneubau für die naturwissenschaftlichen Fächer Chemie, Physik und Biologie erhalten.
Insgesamt soll ein Fachtrakt mit sechs Unterrichtsräumen und vier Vorbereitungsräumen, inklusive Nebenflächen für WCs, Technik und Verkehrsflächen, entstehen und an den Bestand (Hauptgebäude) angeschlossen werden.
Der Neubau wird etwa 1800 m² Grundfläche auf drei Etagen verteilt umfassen. In der Vorbereitung ist der Abbruch eines Bestandsgebäudes erforderlich, um den benötigten Flächenbedarf für den Erweiterungsneubau abdecken zu können.
Konkret umfasst die Baumaßnahme
- den Neubau (Erweiterungsbau) des naturwissenchaftlichen Bereichs, die Erschließung und den Anschluss an die Versorgungsleitungen zu allen notwendigen Medien
- die Planung und Errichtung der Baustellenerschließung mit Berücksichtigung der funktional wichtigen Wegeverbindungen auf dem Gesamtcampus
- die Erstellung der zugehörigen Außenanlagen und Freiflächen auf dem Baufeld mit Anbindung an die Bestandserschließung
Sebastian Exner, Geschäftsbereichsleiter Hochbau beim Landkreis sagte:
„Wir bauen nicht nur für die nächsten Jahre, wir bauen für die nächsten Generationen. Deshalb haben wir schon in der Planung auf langlebige Materialien, energiesparende Haustechnik und eine durchdachte Energiebilanz geachtet. Das Ziel ist klar: ein Gebäude mit geringem Energiebedarf, gutem Innenklima und niedrigen Lebenszykluskosten.“
Um so wirtschaftlich wie möglich, im Budget und termingerecht bauen zu können, werden die dafür notwendigen Planungs- und Bauleistungen durch einen Totalunternehmer umgesetzt.
Gewinner der Ausschreibung ist die Carl Schumacher GmbH (Wolfenbüttel). Die entsprechenden Verträge wurden jetzt unterzeichnet. Die Fertigstellung des Projekts und die Aufnahme des Unterrichtsbetriebs sind zum Schuljahresbeginn 2027/2028 geplant. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf gut 9,1 Millionen Euro.

