Was sich bisher nur durch inoffizielle Verlautbarungen andeutete, konnte Alexander Jordan bei seinem Besuch im Kreishaus nun schwarz auf weiß bestätigen: Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms XIV aus dem Etat des Beauftragten für Kultur und Medien eine Förderung in Höhe von 150.000 Euro für die Sanierung des Juleums bewilligt. Mit der Förderung leiste der Bund einen wirksamen Beitrag zum langfristigen Erhalt unserer vielfältigen Kulturlandschaft, so Staatsminister Wolfram Weimer in seinem Bestätigungsschreiben.
Das Denkmalschutz-Sonderprogramm war mit 568 Projektanträgen deutlich überzeichnet, umso mehr freute sich Alexander Jordan, direkt gewählter Abgeordneter des Bundestags-Wahlkreises Helmstedt-Wolfsburg, dass der Einsatz für die Juleums-Sanierung erfolgreich war:
„Ich freue mich sehr, dass Helmstedt bei diesem stark nachgefragten Förderprogramm berücksichtigt wurde. Die Bundesförderung ist ein wichtiges Signal für den Erhalt unseres kulturellen Erbes und unserer historischen Baukultur. Mit dem Juluem wird ein Projekt unterstützt, das weit über die Region hinaus kulturhistorische Bedeutung hat.“
Landrat Gerhard Radeck und Erster Kreisrat Torsten Wendt nahmen die guten Nachrichten gern entgegen:
„Die Sanierung des Juleums ist ein Großprojekt über viele Jahre, das ohne Fördermittel von Land, Bund, Stiftung Denkmalschutz und privaten Fördermittelgebern gar nicht realisierbar wäre. Umso dankbarer sind wir, dass gerade im Jubiläumsjahr des 450jährigen Bestehens die Sanierung der ehemaligen Universität auch vom Bund unterstützt wird.“, so Landrat Radeck.
Die Mittel werden für den fünften und letzten Bauabschnitt der Fassaden- und Giebelinstandsetzung (Süd/Ost-Seite) verwendet. Die Arbeiten am Juleum werden noch bis 2027 andauern und insgesamt rund vier Millionen Euro kosten.
