Im Rahmen der Untersuchungen werden neben einem Seh- und Hörtest und einer ärztlichen Untersuchung auch Tests zur Schulreife durchgeführt. Darüber hinaus erhalten Sorgeberechtigte Informationen zu Fördermöglichkeiten und Empfehlungen zur geeigneten Schulform.
Die Durchführung der Schuleingangsuntersuchungen stellte das Team auch in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen. Umbaumaßnahmen sowie personelle Engpässe erforderten eine sorgfältige Planung der Termine. Erschwerend kam hinzu, dass bei einigen Familien aufgrund von Sprachbarrieren oder Wohnortwechseln die Einladungen mehrfach erfolgen musste.
Trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen konnten nahezu alle vorgesehenen Untersuchungen rechtzeitig durchgeführt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass rund 90 % der untersuchten Kinder die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schulstart erfüllen. Bei einem kleinen Teil der Kinder bestand erweiterter Beratungs- oder Förderbedarf. In diesen Fällen wurden gemeinsam mit den Sorgeberechtigten individuelle Lösungen und Unterstützungsmöglichkeiten besprochen.
Seit März wird das Team des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes durch eine neu geschaffene Stelle der Sozialmedizinischen Assistenz (SMA) verstärkt. Mit der zusätzlichen Fachkraft sollen die präventiven und gesundheitsfördernden Angebote für Kinder, Jugendliche und deren Familien weiter gestärkt sowie die Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen, Schulen und weiteren Netzwerkpartnern intensiviert werden.
Mit dem Abschluss der aktuellen Untersuchungsrunde laufen bereits die Vorbereitungen für den nächsten Einschulungsjahrgang.
Ab Ende August beginnt der Kinder- und Jugendärztliche Dienst mit den Untersuchungen der Kinder, die im Jahr 2027 schulpflichtig werden.
„Zunächst laden wir die zurückgestellten Kinder sowie die sogenannten Flexi-Kinder ein, die im vergangenen Jahr noch nicht eingeschult wurden. Anschließend folgen schrittweise die weiteren Kinder des kommenden Einschulungsjahrgangs“, erklärt Dr. Carina Völke vom Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Landkreises Helmstedt.
Als Flexi-Kinder werden Kinder bezeichnet, die zwischen dem 01.07. und dem 30.09. geboren wurden. Für diese Kinder können Sorgeberechtigte entscheiden, die Einschulung um ein Jahr zu verschieben. Die entsprechende Erklärung muss bis zum 30.04. des Einschulungsjahres abgegeben werden. Die Einladungen zur verpflichtenden Untersuchung und Testung im Gesundheitsamt Helmstedt werden 4 Wochen vor dem Termin verschickt.
„Wenn sich Sorgeberechtigte unschlüssig darüber sind, ob sie ihr Kind einschulen lassen sollten, können sie die Schuleingangsuntersuchung vor dem Stichtag (30.04.) nach telefonischer Absprache vorziehen lassen“ rät Dr. Carina Völke.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Kinder mit vermuteten Entwicklungsverzögerungen frühzeitig beim Kinder- und Jugendärztlichen Dienst vorzustellen. Ziel ist es, notwendige Diagnostik und Fördermaßnahmen möglichst frühzeitig einzuleiten und die Kinder bestmöglich auf ihren weiteren Bildungsweg vorzubereiten.
Weitere Fragen können per E-Mail an einschulung@landkreis-helmstedt.de geschickt oder telefonisch unter 05351-121-1421 oder 121-1422 besprochen werden.
Kinder- und Jugendärztlicher Dienst schließt Schuleingangsuntersuchungen erfolgreich ab
Kinder- und Jugendärztlicher Dienst schließt Schuleingangsuntersuchungen erfolgreich ab
Einschulung
Der Kinder- und Jugendärztliche Dienst des Landkreises hat die diesjährigen Schuleingangsuntersuchungen nahezu vollständig abgeschlossen. Rund 1.000 Kinder wurden in den vergangenen Monaten auf ihre Schulfähigkeit untersucht und auf den bevorstehenden Schulstart vorbereitet.
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| Elzweg 19 38350 Helmstedt Telefon: +49 5351 121-1415 Telefax: +49 5351 121-1614 E-Mail: einschulung@landkreis-helmstedt.deE-Mail: gesundheitsamt@landkreis-helmstedt.de | Allgemeine Sprechzeiten: Montag 09:00 - 12:00 Dienstag 09:00 - 12:00 Mittwoch 09:00 - 12:00 Donnerstag 09:00 - 12:00 Freitag 09:00 - 12:00 |
Meldung vom 15.06.2026Letzte Aktualisierung: 17.06.2026

