Die Universität Helmstedt und die theologische Bildungslandschaft in Niedersachsen ist das Thema, das 450. Gründungsjubiläum der Academie Iulia der Anlass für das Treffen in Helmstedt. Die Tagung wird geleitet vom Vereinsvorsitzenden Prof. Dr. Thomas Kück (Lüneburg) und dem Leiter der Museen und Sammlungen des Landkreises Helmstedt, Dr. Matthias Meinhardt.
Über die Anfänge der Universität Helmstedt spricht der in Göttingen lehrende Kirchenhistoriker und Leibniz-Preisträger Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Thomas Kaufmann. Die Verbindungen Helmstedts zum niedersächsischen Klosterschulwesen, zu dem auch Mariental gehörte, nimmt Prof. Dr. Philipp Pilhofer (Wien) in den Blick. Auf die Anfänge der institutionalisierten Lehrerausbildung geht Dr. Peter Hennig ein, der in Helmstedt durch seine Vorträge über verschiedene Universitätsgelehrte bereits gut bekannt ist. Diesmal widmet er sich dem Wirken Friedrich August Wiedeburgs. Dr. Thomas Scharf-Wrede (Hildesheim) zeichnet in einem langen historischen Bogen die katholische Theologenausbildung in Niedersachen nach, bevor Dr. Georg Raatz (Hannover) die aktuelle Situation schildert. Die Tagung schließt mit einer universitätsgeschichtlichen Führung durch das Juleum von Dr. Matthias Meinhardt ab.
Die öffentlichen Vorträge finden in der Aula des Juleums, Collegienplatz 1, 38350 Helmstedt, statt. Beginn ist 11:00 Uhr, der Eintritt frei und Gäste herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

