Die Pandemie hat gezeigt, dass das Konstrukt „Kleinfamilie“, wie es Land auf, Land ab, größtenteils gelebt wird, doch ziemlich störanfällig ist. Familien stehen vor multidimensionalen Problemlagen und finden oftmals keine Ansprechpersonen. Insbesondere Paare, die während der Pandemie Eltern geworden sind, hatten weniger Gelegenheiten in Kursen Fragen zu stellen oder andere Familien mit Kindern im gleichen Alter kennenzulernen. Mit diesen Gedanken im Kopf und einem finanziellen Polster durch das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ hat sich das Netzwerk Frühe Hilfen auf den Weg gemacht und Eltern ein Paket geschnürt, in dem hoffentlich viele Fragen Antworten finden.
In der digitalen Reihe der Elternimpulse stehen in vielfältigen Themen kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung und nehmen Eltern mit in die teils komplizierte, teils wunderschöne Welt des Elternseins. Vor allem eines steht im Vordergrund: Eltern sollen sich und ihre Probleme, Wünsche und Fragen gesehen fühlen.
Am Mittwoch den 15. Juni begann die Reihe mit dem Thema „Wochenbett“, vorgestellt von Marietta Hugo, ehrenamtliche Stillberaterin der der La Leche Liga und Mütterpflegerin und Doula in Ausbildung. In gemütlicher Runde wurde mit Mythen aufgeräumt und praktische Tipps für die erste Zeit mit dem Baby ausgetauscht. Wiederholt wird dieses Thema am 7. September.
Die nächsten Termine der Impulse:
Am 22. Juni mit Eltern-Medien-Trainer Stefan Hollemann „digitales Aufwachsen von Kindern im Alter von 2-6 Jahren“ und am 30. Juni „Kommunikation mit Kindern“ mit Dr. Martina Moog, Lerncoachin und Bildungsberaterin.
Vor der Sommerpause finden im Juli noch die Themen „Psychohygiene für Eltern“ und „Alles rund ums Stillen“ statt.
Das komplette Programm ist unter "Frühe Hilfen Angebot" zu finden.
Für Fragen zum Programm steht Netzwerkkoordinatorin Carina Weferling unter 05351 121-1355 oder carina.weferling@landkreis-helmstedt.de zur Verfügung.
